Lexikon B

Bauvoranfrage

Im Gegensatz zu einem aufwendigen und kostenintensiven Bauantrag kann ein Bauherr bereits mit einer Bauvoranfrage einzelne Punkte in Bezug auf sein Vorhaben rechtsverbindlich klären. Meist bezieht sich diese Anfrage auf die Zulässigkeit seines Bauvorhabens im Rahmen des Bebauungsplans, um beispielsweise eine Entscheidung über den Kauf eines Grundstücks treffen zu können. Erteilt würde dann eine Bebauungsgenehmigung, die wiederum unabhängig von der separat zu beantragenden Baugenehmigung ist.

Bebauungsplan

In einem Bebauungsplan, der als Bauleitplan verbindlich ist, wird geregelt, auf welche Art und Weise ein Grundstück bebaut werden darf. Daraus leitet sich die mögliche Nutzung der freibleibenden Flächen ab. Zuständig für die Erstellung von Bebauungsplänen ist die jeweilige Gemeinde, die in ihrer Satzung die Nutzungsmöglichkeiten für bestimmte Flächen festlegt. Eine klare gesetzliche Regelung zur Gestaltung eines Bebauungsplanes existiert nicht, er kann auch in Textform umgesetzt werden.

Beleihungswert

Ein Kreditgeber legt mit der Beleihungsgrenze den maximalen Wert des finanzierten Objektes fest, der sich während der Laufzeit des Kredites bei einem Wiederverkauf erzielen lässt. Der Beleihungswert stellt demnach die maximale Kreditsumme dar, um eventuelle Marktschwankungen auszugleichen, wird zur Festlegung der Beleihungsgrenze ein Risikoabschlag berücksichtigt.
Dieses Verfahren wird bei der Bewertung der Sicherheiten für Baufinanzierungen ebenso angewendet wie bei der Sicherheitenstellung in Form von Wertpapieren, Rechten oder Mobilien.

Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert wird als Durchschnittswert aus Kaufpreisen ermittelt und stellt einen Lagewert dar, der für ein Areal mit im Grunde gleichen Wert- und Nutzungsverhältnissen gilt. Damit bezieht er sich auf ein Grundstück, nämlich das Richtwertgrundstück, mit für dieses Areal typischen Eigenschaften. Als Ermittlungsgrundlage gilt die Kaufpreissammlung, die nach § 195 BauGB vom Gutachterausschuss geführt wird.

Der tatsächliche Kaufpreis ist nicht mit dem Bodenrichtwert zu verwechseln, da es durchaus Unterschiede zwischen dem relevanten Grundstück und dem Richtwertgrundstück geben kann. Dazu zählen beispielsweise der Erschließungszustand, die Gestaltung des Grundstücks oder dessen Größe, aber auch die Art und der Umfang der baulichen Nutzung. Weitere Aspekte, die sich auf den Bodenwert auswirken können, sind die Infrastruktur, die konkrete Lage oder die jeweilige Situation am Markt.

Bonitätsbestätigung

Mit diesem Schriftstück bestätigen Banken dem eigenen Kunden die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit, reibungslos abgewickelten Finanzgeschäfte, den pünktlichen und zuverlässigen Ausgleich von Forderungen sowie Bereitschaft, dem Kunden weitere Finanzierungen einzuräumen. Bankkunden können die Bonitätsbestätigung im Zuge von Kaufverhandlungen vorlegen, um ihre Kreditwürdigkeit zu belegen.

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